Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Am 23. Februar spielen die Eagles of Death Metal im Zürcher Komplex 457. Die Band steht vor einer gewaltigen Herausforderung.

eagles-of-death-metal_001

Josh Homme und Jesse Hughes gaben sich immer ironisch (Foto: zvg)

Die Eagles of Death Metal sind eine lustige Band. Josh Homme (Queens Of The Stone Age) und Jesse «The Devil» Hughes musizieren sich durch einen kokettierten Desert Rock, fernab von reiner Ernsthaftigkeit und sturer Seriosität. Kapriolen, Ironie und Unterhaltung standen immer im Vordergrund.

Dann kam der 13. November 2015. Die Eagles of Death Metal spielten im Pariser Bataclan, als Terroristen den Club stürmten. 89 Menschen starben und das Konzert der Band geht als blutigstes Ereignis in die Musikgeschichte ein. Von nun an sind die Eagles of Death Metal mit einem Stigma belegt: Sie sind für immer die Band der Attentate von Paris.

Es ist unmöglich, sich von diesem Bild zu lösen. Unmöglich, so weiter zu machen wie bisher. Denn alleine der Versuch scheitert an den Vorstellungen in den Köpfen der Fans. Auf die eine oder andere Weise muss die Band das Geschehene verarbeiten und sieht sich mit einer immensen Herausforderung konfrontiert: Wie schafft sie das alles, ohne ins Peinliche, ins Heuchlerische zu kippen?

Es wird schwierig für die Eagles of Death Metal. Die Band wird – nein, sie muss sich verändern. So tun, als sei nichts gewesen, scheint keine Option.

Wie die Eagles of Death Metal ihre Bürde tragen, wird sich am 23. Februar im Komplex 457 zeigen.

Tickets kaufen

Album Zipper Down kaufen

cedech_logo

 

Weitere Infos zur Veranstaltung