Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Diese 5 Acts darfst du am Songbird Festival nicht verpassen

Vom 8. bis am 23. Dezember verwandelt sich Davos zur Schweizer Hauptstadt der Musik. Das Songbird Festival wird zehn Jahre alt. Wir haben fünf Highlights für dich.

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit: Davos verwandelt sich zu einem Hotspot. Die Rede ist aber nicht von den Reichen und Mächtigen am «World Economic Forum». Nein, im Dezember wird der Bündner Ort zu einem Mekka für Musik.

Das «Songbird Festival» feiert sein zehnjähriges Bestehen. 20 Konzerte stehen im Hauptprogramm an, zehn weitere im sogenannten «Nightcap» und noch viel mehr auf den «Open Stages». Neben bekannten Namen wie Züri West oder den Lovebugs spielen vielversprechende Newcomer. Wir haben fünf Acts für dich, die sich ohne jeden Zweifel lohnen:

Long Tall Jefferson

13. Dezember – Chapel, Hard Rock Hotel Davos

Simon Borer ist ein Tausendsassa: Er spielt bei Pablo Nouvelle, hat das Kollektiv «Red Brick Chapel» gegründet und findet daneben noch für sein Solo-Projekt Long Tall Jefferson Zeit. Ein rastloser, 28-jähriger Mann, der binnen weniger Wochen sein beachtenswertes Debüt I Want My Honey aufnahm. Seine Songs zeugen von filigranem Songwriting. Und obwohl Borer alleine mit Stimme und Gitarre arbeitet, füllen die Kompositionen die Räume mit ihrer Präsenz aus.

Cilia Hunch

16. Dezember – Montana Bar

Diese Gruppe kommt aus der Zukunft und bringt neuen Soul mit. Cilia Hunch erfinden den klassischen Sound neu – mit mutigen Arrangements und kraftvollen Texten. Ihr erstes Album heisst Armed Or Deedless und es ist kein leichtes Werk. Es gefällt – oder auch nicht. Aber eines kann man Cilia Hunch nicht verwehren: Live sind sie eine unglaubliche Wucht. Das beweisen sie immer wieder. Erst wenn man sie auf der Bühne gesehen hat, kommt man zur grundlegenden Erkenntnis: Wer Cilia Hunch wirklich begreifen will, muss sie mit allen Sinnen erleben.

Gina Été

20. Dezember – Montana Bar

Diese Zürcher Musikerin ist sowas wie die Schweizer Antwort auf Björk: Reich an Einflüssen, mysteriös und – ist man erst in dieses Klanguniversum abgetaucht – einvernehmend. Die neuste Single Thursday beweist erneut, dass Gina Été nicht die nächste Pop-Banalität ist: Die Stimmvarietät ist beeindruckend, der Sound schwankt von lieblich bis bedrohlich. So komplex und unnahbar ihre Songs im ersten Augenblick scheinen mögen; es umgibt sie eine bedeutungsschwangere Aura.

Klain Karoo

21. Dezember – Montana Bar

Egal wie sehr man einen Act auch feiert: Die Momente, in denen man weiss, dass man gerade etwas Grosses gehört hat, sind selten. Eine dieser Raritäten ist Don’t Talk des Winterthurer Quartetts Klain Karoo. Das Video feierte Ende September bei uns Premiere. Es ist eine ansteckende Zeitlupen-Hymne, infiziert mit einem satten Beat und einer aufbegehrenden Melodie. Man hört den Willen zur Grösse. Gleichzeitig ist der Sound intim, vertraut wie eine Stimme im Innern.

The T.S. Eliot Appreciation Society

On The Street

Turn It Golden heisst das Album der Niederländer The T.S. Eliot Appreciation Society. Regelmässigen Leser*innen mag dieser eigentümliche Name irgendwie bekannt vorkommen. Zurecht: Letztes Jahr landete ihre Single The Grand Tour in unseren Songs der Woche. Und auch mehr als zwölf Monate später hat alleine dieser Song nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Ein entspannter, versöhnlicher wie grossartiger Sound.