Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Nichts los? Tote Hose? Von wegen! Wer für dieses Jahr noch nicht genug von den Toten Hosen hatte oder noch gar nicht in den Genuss gekommen ist, der hat am 5. und 18. Dezember im Zürcher Hallenstadion und in der Basler St. Jakobshalle nochmals die Chance die legendären Punkrocker live in der Schweiz zu sehen. Es wird abgehen wie “Zäpfli”, versprochen!

Die Toten Hosen (zVg)

nm. Wenn deutsche Fans spontan 500 Kilometer bis nach Zürich mit dem Nachtzug hinter sich lassen, um eines der 300 Konzertticket zu ergattern, dann nennt man das Punkrock. Ende Juni waren die Toten Hosen mit ihrer Ganz ohne Strom Tour unplugged im Zürcher Kaufleuten zu Gast. Von überall reisten Hunderte an. Der Run auf die Tickets vom Veranstalter Starclick war riesig und es mussten ganz viele Fans in die Röhre schauen. Die Hosen sind nun mal nicht tot zu kriegen. Obwohl Frontmann Campino am kränkeln war, zogen sie das Konzert souverän durch und waren dann fünf Tage später schon wieder voller Energie am OpenAir St. Gallen am Start (Negative White berichtete).

Wer seit 30 Jahren erfolgreich im Geschäft ist, kennt wohl seine Rezepte. In einem Interview meinte er frech, dass es nicht darum gehe, energetischer zu sein als Peter Maffay, die Hosen hätten ihre eigenen Massstäbe und an denen wolle er sich orientieren. Dass sie auch im sportlichen Sinne mit vielen jungen Bands mithalten können, konnte jeder Festivalbesucher unterschreiben. Sie wollten ja eigentlich noch länger spielen, aber die Veranstalter hatten noch einen weiteren Programmpunkt an diesem Abend geplant. Ja, lieber Campino das hätten wir geklärt, ihr habt sicher noch Existenzberichtigung! Gerne nehmen wir die Düsseldorfer im Dezember gleich zwei Mal wieder in der Schweiz auf. Ich bin überzeugt, dass wir auch weitere Wohnungen und Häuser für eure legendären Hauspartys finden würden. So wie im April als die Hosen im Dachstock einer Berner WG ein Konzert zum Besten gaben. Egal ob ohne Strom oder ohne riesen Konzertbühne, den Punk-Veteranen werden wohl nie die Ideen ausgehen.

Wir dürfen gespannt auf die beiden Konzerte gegen Ende ihres Jubiläumsjahres sein. Man merkt, dass Campino und seine Crew gegenüber dem Schweizer Publikum extrem gunstvoll eingestellt sind.  Nun haben sie ja noch eine Weile, um einige Überraschungen für uns auszuhecken.

Die geplanten Vorbands, welche die Hosen begleiten, klingen übrigens sehr vielversprechend. In Zürich werden die Broilers, welche ebenfalls am Openair St. Gallen für mächtig Spass gesorgt hatten, kräftigen Support geben. Die Punkrock Band, wie die Toten Hosen auch aus Düsseldorf stammend, spielen Oi-Punk gemischt mit Rockabilly, Soul und Ska Einflüssen. Der Sänger Sammy bezeichnet seine Stimme zwar als hässliches Pferd, doch er habe gelernt, es zu reiten. Punkrock Fans stehen bestimmt auf ein wildes Rodeo, darum hey ho lets go!

Basel darf sich über königlichen Support freuen. Royal Republic, eine alternative Rockband aus Malmö, Schweden wird die Arschwackelvorherrschaft an sich reissen. Royale Twäng-Gitarren Klänge mit treibendem Rowdie-Bass und dem markant vorlauten Vocal von Frontmann Adam Grahn machen die neue Königsklasse aus. Obwohl die neue Scheibe der Hosen Ballast der Republik heisst, wird das Aufwärmen ein ganz leichtes Spiel werden für Royal Republic. Die Band ist echt ohrwurmverdächtig.

Tickets für die beiden Konzerte am 5. und 18. Dezember im Zürcher Hallenstadion und in der Basler St. Jakobshalle sind wohl nur noch auf Umwegen erhältlich.

Weiter Infos zur Veranstaltung:

Starclick
Die Toten Hosen
Interview: Die Toten Hosen am OpenAir St. Gallen