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Diese Woche gab es wieder frische Musik zu entdecken. Hier eine Übersicht für dich mit Bender & Schillinger, Lionface, Felidae Trick, A. S. Fanning, Basement Saints, Jacob Bellens und The Libertines.

Das multiinstrumentale Duo Bender & Schillinger hat mit Rendezvous nicht nur ein schönes Video veröffentlicht, sondern auch ein bezaubernd melancholischer Song. Eine Melodie zu schmelzenden Träumen.

Die neue Electro-Rock-Gruppe Lionface aus Grossbritannien hat mit Sänger Kat Marsh ein provokantes Aushängeschild und einen Hingucker auf sicher. Der Sound in Vampire bleibt aber erstaunlich flach, da fehlt noch das Fett des Basses.

Die aus Tel Aviv stammende Truppe Felidae Trick schreckt vor Kritik an der jüdischen Kultur nicht zurück. She Ain’t Rock And Roll erregt mit einem schrägen, verstörenden und aufreizenden Clip auf. Der Song ist purer Rock, einfach und ohne unnützen Firlefanz.

A. S. Fanning gehört zu den Singer-Songwritern, etwas düsterer vielleicht. Der Dubliner hat mit Carmelita eine sakrale Nachthymne geschrieben. Und gleichzeitig ein Tribut an den unsterblichen Warren Zevon, dessen Song Carmelita Fanning in seiner Version zitiert.

Wenn sich Schweizer Qualität und Rock’n’Roll durch die Laken wälzen, heisst das Baby Basement Saints. Die Heiligen des Kellers haben mit Brother einen unglaublich coolen Southern-Rock-Track geschrieben. Und das Video dazu passt: jung, frech und abgedreht.

Jacob Bellens jagt uns mit Polyester Skin zurück ins VHS-Zeitalter, unterlegt mit melodiösem Synth-Pop. Die beiden Boxer im Video sind definitiv das Genialste, was die Clips diese Woche hergeben.

You’re My Waterloo ist die bittersüsse Ballade aus der Indie-Werkstatt der Libertines. Im Gegensatz zu Gunga Gin irren sie nicht betrunken durch die Strassen, nein, ein Paar zieht durch das nächtliche London. Der Song packt mich dennoch nicht.