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Wir präsentieren dir heute fünf neue Songs von Spencer, She-Devils, AVEC, Minni und Yes I’m Very Tired Now.

Jeden Freitag präsentieren wir in den «Songs der Woche» neue Musik aus aller Welt. Unsere heutigen Empfehlungen sind:

Spencer – City Lights

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr veröffentlichte die Schweizer Rockband Spencer ihr viertes Album We Built This Mountain Just To See The Sunrise. Nun koppelt das Quartett um den Tausendsassa Leo Niessner den Song City Lights als Single aus.

City Lights darf man ohne zu zögern als eines der besten Stücke des Albums bezeichnen. Ein Rocksong mit sehnigem Arrangement, der Erinnerungen an die frühen Editors oder White Lies weckt. Niessner steigt ein mit einem Gesang, der an der Grenze zum Spoken Word kratzt. Schritt für Schritt entwickelt sich das musikalische Thema. Die Steigerung findet ihren explosiven Höhepunkt dann im Refrain. Die Melodie von City Lights ist bittersüss wie Gothic Rock und gleichzeitig hoffnungsvoll hell wie eine britische Indie-Rockband.

Keine Frage: Wer Spencer noch nicht kennt, kann sich keinen besseren Appetizer als City Lights wünschen. Der Song verkörpert alles, was die Band ausmacht: unzählige Referenzen, ein Händchen für Atmosphäre und eine einzigartige Klanglandschaft.

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She-Devils – Hey Boy

Aus einem Proberaum in Mile-Ex, einem Stadtteil von Montreal, dringen psychedelische Lo-Fi-Klänge über den Atlantik: Kurz bevor das Duo She-Devils ihr selbstbetiteltes Album veröffentlichen, sorgen sie mit Hey Boy für Aufsehen.

Audrey Ann und Kyle Jukka spielten während acht Monaten nur live – keine Note haben sie aufgenommen. Bei den She-Devils geht es nicht nur um Musik: Sie kreieren ein eigenes Universum. Der Sound setzt sich aus Einflüssen über die Dekaden hinweg zusammen. Die abgefahrene Kiffer-Klangkulisse erinnert an die glorreichen 60ies. Anns Stimme hingegen hat den Schlafzimmer-Charme der frühen Madonna.

Mit einfachstem elektronischen Equipment und einem Sammelsurium von Samples, die sie in Freizeitparks sammelten, setzen die She-Devils Steinchen um Steinchen zu einem faszinierenden Musikmosaik zusammen.

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AVEC – Waiting For

Die österreichische Ausnahmemusikerin AVEC präsentiert die neue Single Waiting For mit einem Video voller ästhetischen Konzertaufnahmen. Nachdem sie bereits mit dem epischen Dead rund um den Globus begeistern konnte, ist Waiting For sowas wie eine Antithese.

Der samtweiche Folk-Pop von AVEC wird in Waiting For überdeutlich. Reduziert auf das Wesentliche, lebt der Song von der prägnanten Stimme. Die Single ist während einer abendlichen Fahrt entstanden. Eine sehnsüchtige Mischung aus Fernweh und Melancholie. Der Wunsch, aus dem Wartesaal unseres Lebens auszubrechen und einfach loszuziehen, durchdringt Waiting For in jeder Zeile und jedem Ton.

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Minni – Give A Little Love

Zuletzt hörten wir die Sängerin Minni im März mit der Single Fool. Nun ist die seit 2014 in Berlin beheimatete Musikerin zurück mit einem Stück, das deutlich eingängiger ist: Give A Little Love ist eine elektronisch unterstützte Pop-Perle.

«Give A Little Love is about a time of healing, getting through a low period in life. When all one needs is compassion and connection with someone that could help them get through it», sagt Minni über ihr neustes Werk. Mit einem bassgetriebenen Groove erinnert der Song an die 80er, dazu die Marimba, die etwas Südsee-Feeling versprüht.

Doch nichts macht die Musik von Minni mehr aus als ihre Stimme. Sie ist ausserordentlich tief und warm. Man erinnert sich etwas an Nico von Velvet Underground, allerdings mit einem markigen Unterschied: Minni kann singen.

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Yes I’m Very Tired Now – Bring Back The Sun

Am 26. Mai erscheint das Album Wait von Marc Frischknecht alias Yes I’m Very Tired Now. Nach Still Believe In Music bietet die zweite Single Bring Back The Sun einen ersten Eindruck der zehn kommenden Songs.

Der Ostschweizer schafft es immer wieder, den Trieb und den Tagtraum zu verbinden. Es ist eine ungewohnte und spezielle Mischung, an die man sich erst gewöhnen muss. Das hat sich Common World nicht geändert. Doch lässt man sich vollkommen in die Welt von Yes I’m Very Tired Now fallen, geschieht etwas Unglaubliches: Der kühle, reduzierte Eindruck, den man von der Musik zuerst hat, verblasst wie das Nordlicht und eine warme, bunte Landschaft entfaltet sich.

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