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Ein Springsteen-Cover von Lea Porcelain, eine brutale Basswand von STRØM, ein zu kurzes Stück von Artwhy. Das und mehr gibt’s in den Songs der Woche.

 

Spotify-Playlist und Radio-Show

Was geschieht, wenn eine Post-Punk-Band Streets of Philadelphia von Bruce Springsteen covert? Etwas grossartig Melancholisches. Lea Porcelain haben den schon nachdenklichen Song des Bosses genommen und nochmals eine fette Schicht Atmosphäre hinzugefügt.

Eine gewaltige Basswand donnert in Mesmerize des schwedischen Produzenten STRØM. Die düstere Bassline wird durchbrochen von leicht psychedelischen Gitarren-Spielereien, dem verträumten Gesang und aufbegehrenden Beats. Eine aufregende Mischung.

Leon of Athens aus Griechenland hat uns bereits mit Xenos, seiner Hymne für die Vertriebenen, begeistert. Aeroplane heisst seine neuste Single, die deutlich leichter und luftiger daherkommt. Die Sanftheit der Harmonie, die weiche Stimme, die sonnige Wärme – sie machen eine unwiderstehliche Kombination aus.

Dreckiger Rock kommt heute von Navarone. Der Groove in Lonely Nights ist einfach mitreissend. Eine wütend stampfende Unverschämtheit. Diese Niederländer haben auf ihrem Album Oscillation noch viel mehr zu bieten. Doch Lonely Nights bietet uns den perfekten Einstieg in ihre laute Welt.

Am 31. März veröffentlichen Sons of Morpheus ihr neues Album Nemesis. Da kommt die Single Monotone selbstverständlich als willkommener Appetizer daher. Der Grunge-Einschlag in ihrem Sound ist nicht von der Hand zu weisen. Und doch schwingt da auch eine Prise «dirty rock’n’roll» mit.

Northlane melden sich mit der Single Citizen zurück. Natürlich lärmt die Metalcore-Band so gewaltig wie eh und je. Die sphärische Note kommt in ihrem Sound aber nicht zu kurz. So vermengen sich das Brachiale und Melodische zu einem einnehmenden Song.

Die Singer-Songwriterin Anna Scharling aus Kopenhagen überrascht uns diese Woche mit From Hope und ihrer glasklaren Stimme. Zurückhalten arrangiert, ist ihr Gesang das schimmernde Licht des Songs. Es entführt uns in eine wundervolle Traumwelt.

Das Berliner Trio Artwhy kennt das Rezept für ein mutiges Klangkonstrukt. Madness ist nicht mal zwei Minuten lang (also viel zu kurz). Es beginnt mit einem hüpfenden Rhythmus, ergiesst sich dann kurz in eine mäandrierende Bridge, um dann richtig Drive aufzunehmen und mit Grossartigkeit zu trumpfen. Es ist viel zu schnell vorbei.