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Too Tangled, Dallan, The Away Days, Death by Chocolate und viele mehr mit neuer Musik in unseren Songs der Woche.

 

Spotify-Playlist und Radio-Show

Gemeinhin bezeichnet man den Sound von Too Tangled als Electropop. Doch die neuste Single Mexican Drugs ist eine exzellente Nummer. Die elektronischen Parts verblassen im Hintergrund, dafür stehen ein cooler Groove und eine Botschaft im Rampenlicht: Mexican Drugs protestiert gegen Ignoranz, Lügen und Szene-Zwang.

Der Song Thunderdome von Ocean Grove lockt einen auf eine falsche Fährte. Er beginnt mit einem leichten elektronischen Flair, ergiesst sich dann schnell in ein heftiges Gitarren-Gewitter. Die Kombination aus Sphärischem und Lautstärke macht hier die Faszination aus.

Dallan macht schon lange Musik, hat ihre Stimme geschliffen wie ein Juwel. Doch fand die Sängerin nie den Mut, öffentlich aufzutreten. Was für eine Schande. Denn Bird’s Song geht ohne Umwege unter die Haut. Ihre Stimme hat Charakter und verblasst nicht so schnell wieder.

Die Androgynität in der Stimme von Minni ist packend. Fool ist ein flächiges, mäandrierendes Stück elektronischer Akrobatik und mysteriösem Gesang. Die in Berlin lebende Musikerin hat für die Sängerin illustre Gäste wie Jason Cooper (The Cure) gewinnen können. Ein weiterer Beweis dafür, dass man mit Minni rechnen muss.

Places To Go der Istanbuler Band The Away Days ist die vollendete Symbiöse aus Dream Pop und Shoegaze-Einflüssen. Ein süffig-süsses Stück voller träumerischer Klänge. Türkische Indie-Bands sind kaum präsent: The Away Days sind aber auf dem besten Weg, das zu ändern.

Death by Chocolate sind mit einem Knall zurück. Die Single Give Us A Reason gibt uns nicht nur einen Eindruck vom Album Crooked For You, das heute erscheint, sondern zeigt auch die Entwicklung der Band. Wo früher mehr klassische Rock-Konstrukte waren, ist Give Us A Reason mutiger in allen Facetten: Rhythmus, Arrangement, Instrumentalisierung.

Es ist die neue Band von Thomas Baumgartner (Ex-GURD) und Frederyk Rotter (Zatokrev), ergänzt um Franky Kalwies und Davig Burger: Neo Noire. Der Sound in Home ist schwer und laut. Eine Fusion aus Metal und psychedelischem Rock. Dieser Hybrid donnert und lärmt.

Es sind sanfte und ruhige Klänge, die von Fionn Regan zu uns klingen. Dazu mimt niemand Geringeres als Cillian Murphy (Batman Begins, Inception) einen durch die Nacht fahrenden Mann. Trotzdem klingt The Meeting Of The Waters alles andere als harmlos, ein schleichendes Unbehagen liegt in dieser Melodie.

Ziemlich gewöhnungsbedürftig ist die Musik der Dänin Ann SeeHead Het Up fordert uns mit einem undurchsichtigen Arrangement, sperrigen Tempowechsel und einem variantenreichen Gesang. Doch nach mehrmaligem Hören erschliesst sich das Geheimnis: Head Het Up ist kein klassischer Song, sondern Kunst im Klang.

Vorsicht, dieses Video ist leicht verstörend. L I L A heisst der neuste Song von Anoraque, Evelinn Trouble führte Regie für den Clip, der doch ziemlich gewagt für einen Song über die Liebe ist. Im Sound bleibt sich die Band aber treu: leicht verschlafen und doch beschwörend.