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Diese Woche gab es wieder frische Musik zu entdecken. Hier eine Übersicht für dich mit Lydmor & Bon Homme, The Shoes, Kakkmaddafakka, Blackout Problems, Tek & Figub, Egopusher und Danko Jones.

Ein Tanz im Sternenmeer. Genau so klingt Dream of Fire von Lydmor & Bon Homme. Das Duo, bestehend aus WhoMadeWho’s Tomas Høffding und Jenny Rossander aka Lydmor, betört durch den feingliedrigen Beat und einer sphärischen Melodie. Das Wochenende kann kommen: «This night we gonna dream of fire!»

Leicht verstörend ist das Video zu Submarine – gespielt von The Shoes und Blaine Harrison. Irgendwo zwischen Musik und Kurzfilm, zusammengehalten mit einem bruchstückhaften Puzzle aus Pop und Indie-Electro, lassen die Schreie der Frau in Weiss einem das Blut in den Adern gefrieren.

Kakkmaddafakka sollte dem gemeinen Indie-Kenner längst ein Begriff sein. Easy-Listening Indie-Pop samt verspielten Gitarren-Bögen. Eigentlich Sommer-Musik, aber im herannahenden Winter sind wärmende Klänge nicht das Schlechteste.

Langsam und heavy schreien dir Blackout Problems dir One entgegen. Schwerer, harter Stoff, aber auch nachdenklich und verzweifelt. Das Münchner Trio zeigt keine Party-Tunes, sondern Hardcore-punkige Melancholie.

Eigentlich bin ich kein Rap-Fan. Doch die sperrigen Beats, die der Berliner Figub Brazlevic dem englischen Tek unter die Lines legt, haben etwas Einzigartiges. Da wird nicht zu dick aufgetragen.

Egopusher nennen sich die beiden Zürcher Tobias Preisig und Alessandro Giannelli. Und man glaubt es kaum: Die Single Purple Air der beiden Musiker ist so verdammt einvernehmend, dass man sich in Gedanken gerne in den dunklen Schlund stürzt, den sie aufreissen. Eine faszinierende Kombination von Geige und dunkler, elektronischer Beats. Egopusher sollte man im Ohr behalten!

Zum Schluss gibt’s noch das Lyrics-Video von I Will Break Your Heart der kanadischen Garage-Rocker Danko Jones. Viel mehr muss man dazu nicht sagen. Ich wünsche euch ein schöne Restwoche!