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Heute kommen die sieben Songs der Woche von Undawn, Bistro Boy, Ay Wing, Felin, Fiji, Palko!Muski und Thos Henley.

 

Die Songs der Woche im Radio und auf Spotify

Undawn, eine holländische Metalcore-Formation, thematisiert mit Forever den Verlust eines geliebten Menschen. Genauer: den Selbstvorwurf, dass man es verpasst hat, nochmals «Ich liebe dich» zu sagen. Etwas kitschig in der Thematik? Vielleicht, aber musikalisch laut und überschwänglich:

Der Produzent Bistro Boy aus Reykjavik hat sich für die psychedelisch mäandrierende Nummer Memories mit Edward F. Buttler zusammengetan. Der Song ist schwach an harten Beat, dafür umso sphärischer. Eine Eskapade der Flächen.

Ay Wing waren bereits in der 4. Ausgabe der «Songs der Woche» dabei. Nun kehren sie wieder – wobei «sie» nicht ganz richtig ist, denn Ay Wing ist jetzt das Solo-Projekt von Alexandra Wing. You Don’t Understand kommt in VHS-Optik und coolem Beatbox-Rhythmen. Sanfte Electro-Klänge, während Wing mit einer Soul-getränkten Stimme der Melancholie frönt.

Moderne Popmusik – überwältigend – und nordisch-kühle Ästhetik – faszinierend. Das ist die Erfolgskombination von Felin, dem schwedischen Duo, das bereits mit den Stones und Icona Pop zusammen gearbeitet hat. Eine gewaltige Portion Dringlichkeit und Pathos schwingt in Gossip mit.

Fiji gehört zweifelsfrei zu den spannendsten Electro-Projekte der Schweiz. Nach Jour d’été präsentiert das Duo die Single Sexy mit einem grandios trippigen Video. Der treibende Beat, die gehaucht erotischen Lyrics – hier wird Disco-Sound neu aufgelegt.

Sie gehören zu den schrägsten und gleichzeitig coolsten Acts: Die Rede ist natürlich von Palko!Muski. Mit Violence schenken sie uns einmal mehr einen tanzbaren Groove – zwischen glitzerndem Indie-Pop und balkanesken Klängen. Eines ist sicher: Noch nie hat jemand sich beschwingter über das Grauen der Gewalt gesungen.

Erst vor wenigen Wochen begeisterte Thos Henley, der englische Singer/Songwriter mit federweicher Stimme, mit seiner Single Oujia. Und jetzt präsentiert Henley mit Frida nicht nur die zweite Grosssartigkeit, sondern auch ein liebevolles Video.