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Die Songs der Woche kommen diese Woche von One Sentence. Supervisor, Thisell, Garden City Movement, VvvV, The Growlers, Fear of Men, Billy Momo und Fiji.

Die Songs der Woche im Radio und auf Spotify

One Sentence. Supervisor sind zurück. Die Band aus Baden legt mit Algo Rhythm einen mitreissenden Drive vor. Das Tempo und die sphärisch hallende Stimme geben dem Song eine düstere, aber doch anziehende Kraft. Dahinter arbeitet unablässig eine Kombination aus Indie Rock und Post Punk. Die Verschmelzung ist gelungen und grossartig!

Der schwedische Singer/Songwriter Thisell lässt uns mit If I Sing A Song ganze sechs Minuten abtauchen in eine facettenreiche Folk-Welt. Ein ganzes Orchester scheint die verletzliche Stimme des Schweden zu begleiten – ohne dass je eine Spur Opulenz aufzutauchen scheint.

Garden City Movement’s She’s So Untouchable war bereits einmal Teil unserer Songs der Woche, das war anfangs Juni. Jetzt hat das Duo aus Tel Aviv noch ein Video zur Single nachgeliefert. Auch nach gut vier Monaten hat der Song nichts an seinem 80er-Charme verloren.

Insgesamt entsteht so ein musikalisches Abbild von blinkenden Discolichtern, Föhnfrisuren und Schulterpolstern. Das hat schon was.

VvvV ist wohl einer der experimentellsten Bandnamen, die mir in der letzten Zeit zu Ohren gekommen sind. Dahinter stecken zwei Franzosen aus Bordeaux. Mit himmlischen Streichern und höllischen Orgeln surren, flimmern und dröhnen sie uns in psychedelische Welten. Clean bleibt man dabei sicher nicht.

Die Kalifornier von The Growlers kommen heute mit Night Ride zur Sprache. Es ist ein lockerer Groove, sonnengebräunt und die Freiheit witternd. Ganz Kalifornien eben. Die Referenzen zu dem 60er-Surf und den glitzernden 80ern ist unbestreitbar, doch die Kombination macht’s aus.

Fear of Men präsentieren heute Sane. Was für ein Song! Die engelsgleiche Stimme von Jessica Weiss versinkt in unberechenbarer Melancholie, dezent umspielt von einem flächigen, elektronischen Klangteppich. Dann bricht die klavierlackschwarze Oberfläche auf, das Arrangement wuchtet sich für einen Augenblick auf, bricht wieder zusammen, um Weiss‘ Gesang Raum zu geben. Faszinierend wie ein Naturschauspiel.

Billy Momo aus Schweden reflektieren nachdenklich über das Konzept der Heimat. Wo ist das überhaupt? Im überschwänglichen Opus Drive vereinen sie jede Nuance, die die Rock-Geschichte je vorgebracht hat. Da sind Streicher, da ist die schlingerende Gitarren. Und die sorgt für ein wahres Highlight mit einem kurzen Solo-Einstand.

Fiji veröffentlichten gerade ihre Remixes von Jour d’été in Zusammenarbeit mit InOblivion. Ein Stück aus der Remix-Compilation wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten: Dunkel-blitzende Tanz-Tunes. Umgeben von geheimnisvollem Dunst. Der Bass muss aufgedreht werden, dann kann die Nacht nicht mehr aufgehalten werden.