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Frische Klänge kommen diese Woche von Yak, Jawbones, Curse of Lono, Prinze George und Wayne Graham.

Die Songs der Woche im Radio und auf Spotify

Es ist nicht wirklich ein Videoclip, den Yak mit Heavens Above heute präsentieren. Nein, es ist schlicht ein YouTube-Video mit der Audiospur. Doch das Londoner Trio fuzzt auch so gehörig. Die Single erscheint zusammen mit dem Song Semiautomatic in einer Doppelsingle. Zugleich ist es ein Abschiedsgruss, denn nach ein paar Konzerten verabschieden sich die Briten wieder ins Studio. Zuvor sind sie aber am 6. Oktober im Klaus, Zürich zu Besuch.

Rain, die neue Single von Jawbones, klingt nach psychedelischem 60ies-Surf. Ein Song, der Laune macht und grossartig organisch klingt. Das könnte daran liegen, dass die Bands Rain komplett live eingespielt haben. Die Magie des musikalischen Moments, der Drive wurde definitiv eingefangen. Sie spielen sich regelrecht in Ekstase.

«Als hätten sie den US-Südstaaten-Sound mit der Muttermilch aufgesogen» – Das meint der Pressetext zu Curse Of Lono, die mit London Rain ein astreiner Nachkomme des «classic white guy rock» geschaffen haben. Nicht unbedingt, was man von einer Band aus der britischen Hauptstadt erwarten würde. Anleihen von den Doors, Animals oder Lynyrd Skynyrd sind auszumachen.

Newtimers treiben seit Jahren ihr Unwesen. Perfect Ten nennt sich ihr neuster Wurf. Das schwedische Duo lässt sich nicht durch Genre-Grenzen einschränken. Sie vermischen synthpoppige Rhythmen mit souligen, ja sogar bluesigen Elementen. Eine Zeitmaschine, die uns unaufgeregt durch die Jahrzehnte katapultiert.

Das absolute Highlight diese Woche bleiben Prinze George mit Wait Up. Ein faszinierender Schwarz-Weiss-Clip untermalt die düstere Atmosphäre im Song, durchbrochen vor der glasklaren, im Rampenlicht stehenden Stimme. Das Arrangement ist simpel und doch überwältigend. Mit wenig schaffen Prinze George hier epochales Pathos. Grosses Kino!