Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Diese Woche gab es wieder frische Musik zu entdecken. Hier eine Übersicht für dich mit Haubi Songs, Talco, Gunman & The Holy Ghost, Under The Tongue, Coheed and Cambria, Muncie Girls und Palace Fever.

Haubi Songs, das ist das Ein-Mann-Projekt des Bassisten Nick Furrer. Mit vielen Loops, seiner Stimme und Alltagspoesie in Mundart schafft der Luzerner schmucke Unikate wie Göteburg.

Wer den Ska-Punk liegt, kommt um die italienische Band Talco nicht herum. Dalla Pallida Mirò nennt sich ihr neuster Song vom Album Silent Town. Wer Talco live sehen möchte, kriegt nächstes Jahr am 7. April im Dynamo, Zürich die Gelegenheit.

Hákon Aðalsteinsson heisst der Mann hinter Gunman & The Holy Ghost – und du vermutest richtig, dass der Mann ein Isländer ist. «Psych-Country» bezeichnet man anscheinend Musik wie Gun Blue Steel & Cold. Oder bildlich beschrieben: Ein Cowboy reitet auf LSD durch die Prärie.

A propos LSD: Auch die Single Flying Saucer der Gruppe Palace Fever ist ziemlich halluzinogen. Die Musiker aus dem deutschen Solingen machen aber respektable Popmusik mit sphärischen Einflüssen. Das Resultat überzeugt und erinnert etwas an Walk Like An Egyptian von den Bangles.

Am 9. Oktober haben die in Berlin wirkenden Under The Tongue das Album Potions veröffentlicht. Mit der Single See How They Run werfen sie den Hörer, respektive den Zuschauer in ein schummriges Märchenland.

In der Szene sind Coheed and Cambria längst keine Unbekannten mehr. Das neue Album The Color Before The Sun beherbert denn auch die Single You Got Spirit, Kid – ein Song, der auch einen unterhaltsamen Clip vorweisen kann.

Mit Stop-Motion kann man nicht viel falsch machen. Das zeigen auch die Muncie Girls mit dem Video zu Gone With The Wind.