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Interessante Klänge von Olsson, Swain, Tequila & The Sunrise Gang, Farbe/Schwarz, The Frozen Borderline, Sigur Rós, Lord Kesseli and the Drums, Julian Williams und VV & The Void.

Olsson aus Stockholm haben sich für ihre Debüt-Single Hold On mit der markanten Stimme von Mapai zusammengetan. Mit dieser Kombination schaffen sie ein bisweilen pathetisches Gesamtbild, eingefärbt mit Slow-Pop, Gospel und Soul.

Swain lassen es krachen: Mit Punk-Rock Messed You Up, Kid melden die Holländer ihren Anspruch auf kantigen Rock’n’Roll, der nicht mit schreiendem Gesang und knackigen Riffs geizt.

Tequila & The Sunrise Gang haben alles im Blick. Mit dem 360-Grad-Video zu My Dear, My Darling liefern sie nicht nur technisch Anspruchsvolles, sondern auch einen Feel-Good-Mix aus Ska, Reggae und Punkrock. Gute Stimmung garantiert.

Farbe/Schwarz kündigen das Jahr der Schlage an. Die Single aus der EP ZWEI festigt den Anspruch der Hamburger in der Post-Hardcore-Landschaft. Aggressiver Gesang paart sich harmonisch mit den bluesigen Gitarren – eine ungewohnte, aber überraschenderweise hervorragende Kombination.

The Frozen Borderline ist das Solo-Projekt von Nils Ottenmeyer, den eingefleischte Psych-Fans von The Blue Angel kennen. The Reminder ist ein nebliges Werk, die Mundharmonika hallt präsent durch den Raum, die übrigen Elemente im Arrangement – insbesondere der Gesang – bleiben dezent gedämpft. Verträumt, vielleicht bekifft, aber definitiv eigenständig.

Óveður heisst der neuste Coup der Isländer Sigur Rós. Fulminant meldet sich die berühmteste Band der Atlantikinsel zurück, mit einem ebenso gruseligen wie faszinierenden Video. Die Band beweist ein weiteres Mal, dass sie die unangefochtenen Meister experimenteller Musik sind. 

Lord Kesseli and the Drums haben zu Waiting for Arnold ein Live-Video produziert und beweisen, dass es auch in der Schweiz interessante musikalische Experimente gibt. Schweren Schrittes trottet der Song in eine dunkle Klangwelt. Epochal spielt sich die Band um den Frontmann Dominik Kesseli durch drei Songs, suchend, manchmal leidend und am Ende doch findend.

Julian Williams trat 1999 erstmals auf das musikalische Parkett, damals noch als J-Luv. Seither ist der R&B-Musiker und Rapper nicht mehr verschwunden. Brände ist der Vorbote seiner ultimativen Rückkehr. Für die Single des kommenden Albums Vergessene Welt hat er sich mit Marteria zusammengetan und einen düster-spannenden Song geschaffen.

Die von Valentina Veil in Melbourne gegründete Truppe VV & The Void begeistert die Musikblogger rund um den Globus. Ihre Mischung aus düsterem Gothic-Sound und psychedelischen Anleihen lässt Thorn dunkel schimmern. VV & The Void zeigen damit auch, dass neue Impulse für die Schwarze Szene oftmals von aussen kommen.