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Diese Woche gab es wieder frische Musik zu entdecken. Hier eine Übersicht für dich mit Emily Millard, SoundMonsters, Static Frames, Matze Rossi, Palko!Muski, Amon Amarth, Jacob Bellens und Cat’s Eyes.

Die kanadische Singer-Songwriterin Emily Millard veröffentlichte in den letzten zehn Jahren vier Alben unter dem Namen Miss Emily Brown. Mit Paradise steht sie zu ihrem Geburtsnamen – einem wunderbaren Song über einen Spaziergang an der kanadischen Westküste. Ihre sanfte Stimme fliegt mit dem Wind auf den Pazifik hinaus.

Die Band SoundMonsters auf der Genre-Karte zu verorten, fällt schwer – und ist gewollt. Change Is Everything hat aber den sogenannten «ring to it». Der Refrain prägt sich in den Gehörgang. Tanzbar ist der Song dazu, aber ohne unbedingt gute Laune zu verbreiten. Change Is Everything ist deshalb eher was für eine Zugfahrt, wo sich jeden Augenblick die Landschaft verändert.

Static Frames – eine neuseeländische Band – besingt in All That You Were die vergängliche und aufblühende Schönheit. Die Vergangenheit und Zukunft. Sanft und präsent singt Nick Broadhurst, lullt einen mit nostalgischen Noten ein.

Der deutsche Sänger Matze Rossi präsentiert seinen Song Kein Zweifel und Bedauern mit einem bestechenden Ballet-Video. Rossis raue Stimme ist perfekt für kleine Wohnzimmer-Konzerte, die Instrumentalisierung lässt bewusst den Ballast weg. Diesen Mann sollten wir im Auge behalten.

Wer die abgefahrenen Palko!Muski nicht kennt, hat vermutlich keinen Spass im Leben. Irgendwo zwischen Gypsy-Sound und Klamauk spielt sich diese Schweizer Band mit einer ordentlich Ladung unterhaltsamen Wahnsinns in die Herzen. Das sieht man im Video zur Single Pupazzo mehr als deutlich.

Natürlich in klassischer Wikinger-Manier geht es bei Amon Amarth’s At Dawn’s First Light ins Schlachtgetümmel. Das Video wurde in einer slawischen Siedlung des 9. Jahrhunderts gedreht. Die Dorfbewohner kämpfen gegen die einfallenden Nordmänner. Metal-Kitsch, aber der Song donnert trotzdem.

Nachdem Jacob Bellens bereits mit Polyester Skin begeisterte, kommt mit Untouchable ein sanfterer Song des dänischen Musikers. Bellens ruft hier weniger zum Tanzen auf denn zu Nachdenken.

Cat’s Eyes thematisieren mit der neuen Single Drag die häusliche Gewalt. Zartbesaitete sollten dieses explizite Video meiden. Es ist brutal real und kriecht unangenehm unter die Haut.

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