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Man kann sich kaum mehr daran erinnern; an die Zeit, in der man von Irland nicht viel mehr wusste, als dass es grün und die Heimat von nicht existenten Fabelwesen ist. Aber irgendwann in den letzten zehn Jahren haben wir angefangen, die Musik von dort drüben zu hören; weil es einfach nichts Schöneres gibt auf der Welt. Und die Kilkennys sind seit einiger Zeit ein wichtiger Bestandteil dieser Szene. Am 8. Mai dürfen wir sie im Moods begrüssen.

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Musik aus Irland (zvg)

fbo. Irischer Folk wird uns nie verleiden. In Anbetracht dessen haben es die Kilkennys relativ einfach: wer die richtigen Instrumente bedient und über die Schönheit des Lebens und die Heiterkeit der Gemüter singt, wird immer einen Platz in unserem Herzen haben. Aber die Kilkennys muss man auch sonst lieben: sie sind besonders sympathisch und machen besonders lockere Musik. Nicht nur, dass die Melodien klingen wie von einer anderen Welt, so mystisch und harmonisch, nein, die tiefen, kratzigen Iren klingen auch immer so freundlich, und sie singen vom Meer und von Märchen und Wundern und davon, dass man das Leben einfach geniessen soll. Und das nicht auf eine belehrende, missionarische Art, sondern so, als wären wir alle Freunde, und die Interpreten fühlten sich verpflichtet, uns etwas von ihrem Lebenswillen abzugeben. In der heutigen Zeit ist das doch mal was anderes: wenn der Grundton – nicht nur in der Musik – immer negativ ist, und wenn es nur darum geht, wer besser aussieht und mehr Geld hat, muss man doch ab und zu hören, wie einfach es eigentlich sein könnte, und dass alles gut werden kann. Man bekommt sofort das Gefühl, Bäume stemmen zu können, und das Bedürfnis danach, allen, die man liebt, das auch einmal klar und deutlich zu sagen, macht sich bemerkbar. Des weiteren scheint den Kilkennys eine unumstössliche Zuversicht eigen zu sein, die einen von Grund auf beruhigt. Und auch das ist eine Ausnahme: anstatt ständigem Schubsen und Aufschaukeln stehen für einmal nette Menschen auf der Bühne, die uns genauso mögen, wie wir sie.

Den Kilkennys ist kein Wikipedia-Eintrag gewidmet, nicht einmal ein Youtube-Channel existiert. Und auf der Homepage kann man ganz ungezwungen ein Formular ausfüllen, wenn man sie buchen will; das gehört wohl zum irischen Spirit, den wir so zu lieben gelernt haben.

Weitere Infos zur Veranstaltung

moods.ch