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Wer behauptet, der Weltuntergang sei am 21. Dezember 2012, der täuscht sich vielleicht. In Zürich könnte es nämlich schon früher krachen. Am 6. Mai kommen die Apokalyptischen Reiter ins Komplex 457 geritten. Was bringen die Meister des kontrollierten Chaos wohl dieses Mal mit?

nm.Mit im Gepäck sind zwei sehr spannende Support Acts: Kontrust & Malrun. Kontrust ist eine österreichische Crossoverband, welche ihre Ursprünge in der Band Suicide Mission haben und im 2001 gegründet wurde. Der erste Erfolg verzeichneten sie mit dem kraftvollen Ohrwurm Bomba; wahrscheinlich hat der ziemlich bekloppte Schlagervideo-Clip einiges dazu beigetragen. Im März wird ihre erste Single vom neuen Album Second Hand Wonderland, namens Sock’n’Doll, zu hören und zu sehen sein.
Und wenn uns das nicht aus den Socken haut, können wir immer noch auf die Dänen hoffen. Die fünfköpfige Band Malrun lässt sich nicht so richtig einordnen. Heavy Metal, Prog-Melodic-Death-Metal, Modern-Metal, aber sicher mit ganz viel melodisch kreativen Einflüssen. Ihr Debüt heisst Beauty in Chaos und wird das Publikum sicher bestens auf die  Meister des Chaos vorbereiten.
Tja, Regeln gibt es für die Apokalyptischen Reiter nicht. Fuchs und seine Band sind bekannt für überraschende Melodien und ekstatische Auftritte. Ihre Musik ist ein Ausflug von Metal, über Folk zu klassischem Rock. Dabei nimmt die deutsche Band Einflüsse aus aller  Welt mit: Spanien, Lateinamerika, Arabien, Skandinavien und Russland. Dies wiederspiegelt sich in den Melodien wie auch in den Lyrics. 1995 gegründet, hat sich die Band inzwischen einen Namen im deutschen Raum, wie auch in einigen osteuropäischen Ländern gemacht. Im 2000 passierte es. Mit All you need is love, dem dritten Album, markierten die Apokalyptischen Reiter den großen Durchbruch. Das Album räumte diverse Auszeichnungen ab, sie durften am Wacken spielen und konnten eine längere Europatournee be(st)reiten. Nach weiteren vier Alben erschien dann  im letzten Frühjahr das neue Album Moral & Wahnsinn und gegen Ende des Jahres ihre erste Best-Of mit dem wahnsinnig originellen Titel The Greatest Of The Best.

Brachial, feurig, melancholisch, moralisch, wahnsinnig, verrückt. So oder anders könnte das Konzert werden. Es bleibt spannend. Wundert euch also nicht, wenn am 6. Mai Zürich so gerockt wird, dass die Welt zusammenbricht – immerhin ist ein positives Ende zu erwarten.

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Die Apokalyptischen Reiter

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Bild: zVg