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Am 4. November kommt die legendäre Wave-Band The Cure wieder in die Schweiz. Wir haben die 10 besten Songs der Briten ausgewählt.

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Disintegration (Disintegration, 1989)

Kein Song ist mehr Cure als Disintegration vom gleichnamigen Album, das die Band gut 13 Jahre nach ihrer Gründung veröffentlicht hat. Der Song ist treibt, schwebt, hüpft und träumt melancholisch von den düsteren Abgründen der Seele. Es ist bei weitem kein fröhlicher Song, dafür einer der ultimativen Dark Wave-Klassiker schlechthin.

The Loudest Sound (Bloodflowers, 2000)

Für die Fans war das Album Bloodflowers eine willkommene Rückkehr zu den melancholischen Wurzeln, nachdem The Cure mit Wild Mood Swings einen veritablen Stil-Aussetzer präsentierten. The Loudest Sound ist ein wunderbar träumerischer Song– organisch und sphärisch zugleich.

A Letter To Elise (Wish, 1992)

Auf dem Album Wish ist mit Friday, I’m In Love mit Abstand der poppigste Cure-Song zu finden. Auch A Letter To Elise ist von der Stimmung her deutlich hoffnungsvoller als die Lieder zuvor. Doch auch diese luftigeren Songs gehören zur Bandgeschichte und A Letter To Elise ist einer der besseren.

Grinding Halt (Three Imaginary Boys, 1979)

Noch tief im Post Punk verwurzelt ist Grinding Halt vom Debütalbum Three Imaginary Boys. Schnell und vergleichsweise roh spielten The Cure in ihren Anfangszeiten. Aber unbestreitbar cool waren sie damals schon.

Lovesong (Disintegration, 1989)

Ist Lovesong das ultimative Liebeslied? Mastermind Robert Smith hat den Song für seine Frau geschrieben und er trieft tatsächlich vor Romantik, ohne in den klebrig-süssen Teenie-Kitsch abzurutschen. Dazu die cure-eske Soundkulisse, die die Sehnsucht zusätzlich befeuert. Einfach schön.

Hot Hot Hot (Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me, 1987)

Hot Hot Hot ist der Beweis, dass The Cure auch stilsicher Genregrenzen überschreiten können, wenn sie wollen. Der funkige Song hat einen eigenen Groove, faucht wie einen wilder Kater und schnurrt wie eine verwöhnte Katze.

One Hundred Years (Pornography, 1982)

Bedrohlich singt Robert Smith: «It doesn’t matter if we all die.» One Hundred Years ist dicht arrangiert, windet sich immer tiefer in einen dunklen Abgrund. Das sehnige Gitarrenspiel verstärkt die lebensfeindliche Atmosphäre noch mehr – die Verzweiflung erreicht ihren Höhepunkt.

Lullaby (Disintegration, 1989)

Es ist wohl der ultimative Cure-Song schlechthin: Lullaby ist ihr grosser Hit, das Video dazu hat die öffentliche Wahrnehmung und Ästhetik der Gruftis für alle Zeit definiert. Dabei ist Lullaby musikalisch nicht unbedingt eine klassische Gothic-Hymne, sondern viel mehr eine etwas schleichende 80er-Ballade.

A Forest (Seventeen Seconds, 1980)

Auf dem Album Seventeen Seconds ist der Wandel im Klanggefüge nicht zu überhören. A Forest dampft immer noch vorwärts wie zu Post Punk-Zeiten, doch die Melodie von A Forest wird breiter, dichter und nähert sich dem Wave. Ein ziehendes und tanzbares Stück.

Pictures of You (Disintegration, 1989)

Pictures of You ist einer der sehnsüchtigsten Songs von The Cure. Er mäandriert durch den Liebeskummer, lässt einem das Herz bluten. Sanftheit und Verzweiflung geben sich die Hand: «I’ve been looking so long at these pictures of you that I almost believed that they’re real.»

The Cure spielen sich seit 1976 in nachdenkliche Herzen (Foto: zvg)

The Cure spielen sich seit 1976 in nachdenkliche Herzen (Foto: zvg)

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