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Der 3. November, ein Montag, war aus zwei Gründen ein spezieller Montag. Einerseits sagte der Musiker Morrissey ein Konzert ab, anderseits spielte «Spoon» in der Kaserne Basel. Von Zweiterem gibt es was zu hören.

#spoon at #kasernebasel

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Der 3. November sollte ein toller Tag für Basel werden. Gleich zwei Konzerte von international renommierten Musikern waren geplant. Der britische Sänger Morrissey, von Fans Moz oder Mozzer genannt, sollte eigentlich an der Baloise Session spielen, aber das Konzert wurde abgesagt. Der Grund: anscheinend grassierte eine Grippe unter den Bandmitgliedern.

 

Somit war der halbe Montag für viele ruiniert. Doch es gab Abhilfe: In der Kaserne spielte die Band Spoon (dt. Löffel). Die fünf Jungs aus Austin (Hauptstadt von Texas) machen waschechten Indie-Rock. 1993 gegründet, hat die Band bereits acht Alben veröffentlicht.

In diesem Jahr erschien «They Want My Soul», das jüngste Album. Jetzt sind sie auf Tour und besuchten letzten Montag zum ersten Mal Basel.

Zeit für die Mini-Konzertkritik: Das Hintergrundbild (siehe oben) war einfach wundervoll. In Zusammenarbeit mit der sehr schönen Lichtshow entstand eine traumhafte Stimmung. Die Band besteht aus Gründungsmitglied Britt Daniel (Gesang und Gitarrre), dem zweiten Gründungsmitglied Jim Eno (Schlagzeug), Eric Harvey als Keyboarder, Gitarrist, Perkussionist und Background-Sänger, aus dem Bassisten Rob Pope und zu guter Letzt aus Alex Fischel am Keyboard und der Gitarre.

Die Vielseitigkeit gefiel, aber leider war der Sound nicht überwältigend gut. Die Abmischung hatte zu wenig Wums. So vermochte die Band nicht, das Publikum anzustecken, auch wenn Frontman Britt Daniel eine schöne Präsenz zeigte. Das Publikum machte einen auf Terakotta-Armee, aber immerhin wurde wenig gefilmt.

Dennoch war der Montag ein Guter. Denn Spoon lieferte genau das, was ihre Musik verspricht. Es gab nicht mehr, nicht weniger. Deswegen einen Montag später den Hinweis auf die Band.