Wer am kommenden Montag, 21. November 2011, noch nichts im rot im Kalender markiert hat, tut gut daran, nach Zürich ins Volkshaus zu pilgern. Machine Head, die äusserst erfolgreiche Trash-Metal-Band aus den USA, spielen auf.


Die vierköpfige Band aus Oakland kann auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. Nach der Gründung im Jahre 1992 stieg die Gruppe immer weiter auf den Rock-Olymp. Ihre vielleicht grösste Leistung war die Grammy-Nominierung für die „Best Metal Performance“. Für den Sieg in dieser Kategorie hat es dann aber nicht gereicht. Im September dieses Jahres veröffentlichten die Amerikaner schliesslich ihr siebtes Studioalbum Unto The Lucost, mit dem sie wie bisher auf lobende Kritiken stiessen.
Der Sound von Machine Head ist im Gegensatz zu anderen Untergenres des Metal nicht durch den charakteristischen gutturalen Gesang dominiert, sondern mehr durch einen äusserst Rohen, Schreienden. Die Gitarre übernimmt klar die Führung in den Arrangements, während das Tempo innerhalb der Songs oftmals wechselt. Es spielen mehrere Bridges gegen Strophe und Refrain. Dadurch entsteht eine nachdenkliche und melancholische Atmosphäre in den Songs wie Halo.
Ein vergnügliches Picknick ist ein Konzert von Machine Head dennoch nicht. Die Musik ist gewaltig und dringt ohne Umwege in den Gehörgang. Vor allem die Gitarrensoli haben es in sich und dürften auch am 21. November die Besucher mitreissen.
Als Support treten gleich drei Bands auf die Bühne des Komplex‘. Bring me the Horizon, Devil Driver und Darkest Hour werden den Abend zweifellos mit astreinem Metal einleiten und den Weg für Machine Head ebnen. Ein elektrisierender Abend steht bevor.

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Bild: zVg