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Die Bluesrocker Clutch veröffentlichen ein amüsantes Musikvideo zu ihrem Song «A Quick Death In Texas». Zeitgleich setzt in Dallas ein neues Gesetzt in Kraft, welches Studenten erlaubt, mit verdeckten Schusswaffen an Uni-Vorlesungen teilzunehmen.

Der Song stammt aus Clutchs elften Studioalbum Psychic Warfare vom Herbst letzten Jahres, catchy, frech und staubtrocken. Ein witziges Video, Frontsänger Neil Fallon kriegt nichts als Ärger in einem kleinen Westernkaff. Die lässige Cowboy-Art steht der Band aus Maryland ausgezeichnet.

Cowboys wider Willen

Was in Texas gerade geschieht, kann man auch mit Back to the Future 3 vergleichen. Zurück zu den guten alten Zeiten, wo man sich noch mit Waffen anstelle von Pokémon duelliert hat! Während in Texas das freie Tragen von Schusswaffen an öffentlichen Plätzen erlaubt ist, gilt dies jetzt auch für öffentliche Schulen. Fast. Ein neues Gesetz erlaubt es Studenten, Lehrern und Besuchern eine Schusswaffe verdeckt mitzunehmen. Der ausgeklügelte Grund dafür lautet: Amokläufer sollen abgeschreckt werden. Toll. Am besten verteilt man noch gleich gelbe Warnwesten mit der Aufschrift «Ich bin kein Amokläufer» und rote Warnwesten mit «Amokläufer! Ich mein’s ernst!» darauf, damit alle wissen, auf wen man das Feuer eröffnen darf.

 Das glorreiche siebte Ei

Aber wehe, man entdeckt bei einem Studenten ein Überraschungsei! Die sind in der USA nämlich immer noch verboten. Kein Wunder, sind ja auch gemeingefährlich für Kinder, weil man sich an den Kleinteilen des Spielzeugs verschlucken könnte. Zum Glück kann man sich an Schusswaffen nicht verschlucken, sind dafür viel zu gross. Cowboy spielen macht sowieso mehr Spass! Friss Blei statt Schokolade!

Das Musikvideo wurde glücklicherweise nicht in Texas gedreht, übermütige Texaner hätten Neil Fallon bei den Dreharbeiten vielleicht glatt erschossen. Wenigstens weiss ich jetzt, wo ich meine nächsten Ferien nicht verbringen werde.

Live

• 19.8. Open Air Gampel

• 6.12. Z7 Pratteln