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Viel Musik aus der Schweiz begeisterte das Publikum am diesjährigen Luzernerfest.

Am 23. und 24. Juni fand das Luzernerfest statt. Das Wetter blieb trocken, sodass man sich durch die Menge an Menschen durchkämpfen musste. Es traten Künstler wie Marc Amacher, der bei The Voice in Deutschland mitgemacht hat, auf:

Gefolgt von Crimer, bei dem erst ein Schmunzeln durch die Menge ging, als er die Bühne betrat. Mit seinem Aussehen erinnert er etwas an die Backstreet Boys. Als er beim Soundcheck aber seine Stimme zum Besten gab kam ein lautes «Wow!» von allen Seiten.

Panda Lux traten um etwa 22 Uhr auf der Kapellplatz Bühne auf. Bei Songs wie Rollschuhe oder Oben tanzten und sangen die Leute gleich mit.

Der Abschluss vom Freitagabend machte DJ Zsuzsu mit Electroswing und Sound aus den 50er-Jahre und das Publikum tanzte noch ein letztes Mal ausgelassen mit. Wie es für sie ist an Festivals aufzulegen oder gerade am Luzernerfest erzählte sie mir vor der Show:

«Festivals find‘ ich grossartig. Es ist viel ausgelassener von der Stimmung her. Vor allem auch draussen an der frischen Luft Musik zu machen, ist toll. Am Luzernerfest spiel‘ ich besonders gern und hier wird auch  immer in der Schüür Breakfast at Tiffany’s Party  organisiert.»

Und was macht DJ Zsuzsu, wenn die Stimmung nicht aufkommt oder die Leute nicht zuhören?

«Mein Ziel ist es, die Leute zu packen, dass sie Tanzen wollen. Es gibt aber manchmal Abende, an denen das Publikum eher relaxt ist. Dann versuche ich einfach, ein schönes Level zu behalten und passe das Set natürlich immer wieder etwas an. Ich packe meinen Plattenkoffer virtuell und versuche auf die Leute einzugehen. Das macht einen DJ aus.»

Am Samstag betraten Baba Shrimps die Sunshine Bühne beim Seehof, nachdem DJ Ecko und Mimiks die Stimmung zum Kochen brachten. Baba Shrimps hatten ihre Release-Show von dem  Album Road to Rome am Freitag auf dem Gotthard. Die Songs handeln auch von Herzschmerz oder wie manche Leute nach einer gescheiterten Liebe sagen: «Du findest schon wieder jemand anderen.» So kündigt Adrian den nächsten Song Undercover an. Natürlich fehlten auch die Songs Europe oder Back to Where the Light is nicht. Die neuen Stücke regen aber definitiv zum Nachdenken an.