Die ehemaligen Pop-Punk-Helden Blink-182 kommen am Donnerstag, 5. Juli ins Hallenstadion. Die Fans dürfen sich nochmals richtig jung fühlen, an die guten alten Zeiten denken und in beinahe schon verblasten Erinnerungen schwelgen. Als Warm-up gibt uns die Punkrockband The All-American Rejects die Ehre.

Blink-182, (zVg)

nm.What’s My Age Again? Genau das fragen sich wohl viele Blink-182 Fans, wenn sie die Ankündigung fürs Konzert sehen. “Die habe ich doch mit 15 gehört“, meinen die einen. Andere Stimmen fragen erstaunt: “Gibt’s die noch!?“ – Klar gibt es sie noch oder besser gesagt wieder. Nach einer längeren Auszeit, in der sich Tom DeLonge, der Gitarrist, kaum mehr bei den anderen gemeldet habe, rauften sie sich zusammen und gaben ihre Wiedervereinigung im 2009 bekannt. 17 Jahre Freundschaft schmeisst man wohl nicht einfach so weg. Und sie setzten auch ein Zeichen. Ihr bekanntes Smiley Logo wurde mit neuer Farbe aufgepeppt. Und last but not least ein weiterer Pfeil wurde hinzugefügt: Es gibt ein neues Album. Im 2011 brachten sie ihr sechstes Album Neighborhoods heraus, welches etwas erwachsener als auch schon klingt.

Es ist eine geraume Zeit seit der Entstehung vergangen und auch die verspieltesten Männer entwickeln sich etwas weiter. Gegründet wurde die Band aus San Diego im Jahr 1992. Anstelle von Travis Barker, war noch Scott Raynor am Schlagzeug. Mark Hoppus am Bass und DeLonge waren seit der Gründung mit dabei. Kennen tun sie meisten wohl seit dem Album Enema of the State, welches fünffach mit Platin ausgezeichnet wurde. In ihrem skandalösen Videoclip zu What’s My Age Again? rennen sie nämlich splitterfasernackt durch die Strassen (siehe Video unten).
Im diesjährigen Mai musste Blink-182 dann ihre gesamte Nordamerika Tour absagen. Barker musste notfallmässig seine Mandeln herausnehmen lassen. Hoffen wir auf eine gute Genesung, so dass sie am 5. Juli wieder topfit alles geben können.

Als Vorband spielt übrigens die amerikanische Punkrockband The All-American Rejects, welche mit dem Gründungsjahr 2008 auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Den Durchbruch in Europa aber, haben sie noch nicht wirklich nachhaltig geschafft. Einzig der Song Gives you hell kam 2008 relativ weit nach vorne in den Charts und wurde öfters im Radio gespielt. Wer rein hört, wird den Song bestimmt erkennen.
Hoffen wir auf einen rockig-punkigen Konzertabend, der Stimmung macht, provoziert und am Schluss wie in alten Zeiten total ausufert.

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