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Unbestimmt, formlos oder anders gesagt: schwer zu beschreiben, zu greifen, zu halten – dies beschreibt der Bandname Amorphis. Und genau das ist die Musik der sechs Finnen seit Anbeginn und somit der lebende Beweis, dass im Metalgenre nicht immer klare Grenzen gezogen werden müssen. Doch dies ist nur einer von vielen Gründen, warum man Amorphis am 27.11.2013 im Z7 in Pratteln nicht verpassen sollte.

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Amorphis am WGT (Foto: Sacha Saxer)

Der Wandelbarkeit und dem ständigen Neuerfinden der Band liegen sicherlich viele Faktoren zugrunde – ein zielloses Umherirren und Nacheifern von Trends ist es jedenfalls nicht. 1990 gegründet haben Amorphis schon zahlreiche Line-up-Wechsel hinter sich – ein Umstand der mit jedem neuen Musiker neue Ideen und neue Einflüsse in das Schaffen der Band miteingebracht hat. Von der traditionellen Death Metal-Combo wandern sie seither auf verschiedensten Pfaden von folkloristischen Einflüssen – von traditionellen finnischen bis hin zu orientalisch-geprägten Melodien und Themen. Während die letzten Alben die Thematik des finnischen Volksepos «Kalevala» behandelten, wenden sich Amorphis auf ihrem aktuellen Album Circle (einmal mehr) davon ab und erzählen eine eigene Geschichte von Kampf, innerer Stärke und dem Überleben.

Während man es sich vor dem heimische Plattenspieler also zu perfekt komponierten und durchdachten Konzeptalben im Sessel gemütlich machen und in ferne, mystische Welten abtauchen kann, wird man live durch eine turbulente Retrospektive der Bandgeschichte geleitet. Die Band macht sich nichts aus wechselnden Line-ups und Stilbrüchen und kombiniert live gerne alte Klassiker vom Kultalbum Tales from the thousand lakes mit aktuellen Stücken und dabei brilliert nicht nur Tomi Joutsens vielseitige Stimme sondern auch das Facettenreichtum seiner fünf Mitmusiker.

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Z 7