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Am 11. Mai kommt ein krachendes und tosendes Schwergewicht auf den Markt: «Look, Here Comes The Dark!» von Abraham verspricht 112 Minuten schwerst schleppenden Post Hardcore mit Drone- und Doom-Anstrichen. Alles, was das lärmige Herz begehrt.

Gegründet wurde das Post-Hardcore Quintett Abraham aus Lausanne bereits vor zehn Jahren. Auf ihre beiden Alben An Eye On the Universe (2011) und The Serpent, the Prophet & the Whore (2012) via Pelagic Records, welche europaweit grossen Anklang fanden, folgt nun endlich eine Fortsetzung. Und was für eine! Look, Here Comes The Dark!, ein hochexplosives Doppelalbum mit Suchtpotential.

What A Wonderful World

Abraham brechen mit ihrem neuem Album sämtliche Balken: 112 Minuten beissende Gitarren, höllische Rhyhtmik, flehend düsterer Gesang mit apokalystischem Hintergrund: Das neue Konzeptalbum erzählt in vier Teilen den Kollaps der Zivilisation bis zum Verschwinden jeglicher Lebensform auf unserem Planeten.

Von ANTHROPOCENE zu PHYTOCENE, über MYCOCENE und ORYKTOCENE, jedes Kapitel erhält dabei eine ganz eigene Stilelemente. Vom anfänglichen Verfall der Zivilisation, wo schnelle, wilde und besonders dreckig verzerrte Stücke den Roten Faden durch das Kapitel ziehen, ist der tragische Schluss minimalistischer Instrumentisierung und mit trockenem, kaltem Sound gekennzeichnet.

«The album doesn’t intend to serve as a political pamphlet and no solutions are provided. This apocalyptic frame of mind allows the band to apprehend the dark and violent emotions which emerge when confronted with our sinking world. It enables them to move beyond denial and bargaining, to welcome fear, despair, and rage instead of being consumed by these emotions and thereupon to begin to grieve over the demise of our civilization. It is a long funeral lament.»

Silent at Last

Abraham lassen gezielt verschiedenste Stilrichtungen in ihr Album einfliessen, ohne ihren typischen Widererkennungswert zu verlieren. Das aufwändige Werk der Lausanner lässt melancholische Soundlandschaften entstehen und zertrümmert diese mit schwerster, teils rastlos und teils schleppendster Gitarren- und Schlagzeugarbeit. Vielseitig heimsuchend und lärmig paranoid. Eine Scheibe, die man so schnell nicht vergisst! Vier tragische Kapitel auf Vierfach-Vinyl, ein Fall in die Dunkelheit mit Nackenschmerz-Potential.

Look, Here Comes The Dark

5
/5
11. Mai 2018

Release

Pelagic Records

Label

Tracklist

  1. I Ride the Last Sunrise (6:02)
  2. Wonderful World (3:51)
  3. Wanderer (3:51)
  4. Hyperoïne (6:45)
  5. To the Ground (6:27)
  6. Silent at Last (5:14)
  7. Dead Cities (7:33)
  8. Invocation (1:24)
  9. Rise, Goddess (8:57)
  10. Errant (4:53)
  11. Sanctuaire (5:01)
  12. God Mycelium (8:05)
  13. Vulvaire (4:23)
  14. All the Sacred Voices (1:14)
  15. Urnacht (4:31)
  16. Wind (8:43)
  17. Erth (6:38)
  18. Fire (7:52)
  19. Space / Departure (10:28)

Live

  • 11. Mai 2018 Basel (CH) – Czar Fest
  • 12. Mai 2018 Winterthur (CH) – Gaswerk
  • 19. Mai 2018 Berlin (DE) – Pelagic Fest: Anthropocene & Mycocene
  • 20. Mai 2018 Berlin (DE) – Pelagic Fest: Phytocene & Oryktocene