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Am 10. Mai taufen Stranded Heroes ihr neues Album «Karman Line» im KiFF in Aarau. Fünf Gründe, wieso man sich den Abend nicht entgehen lassen sollte.

Auf dem Weg in höhere Sphären: Stranded Heroes (Foto: Sacha Saxer)

Auf dem Weg in höhere Sphären: Stranded Heroes (Foto: Sacha Saxer)

Der erste Grund trifft hoffentlich nicht auf alle zu: Du kennst Stranded Heroes noch nicht. Das ist eine Bildungslücke, die du am 10. Mai endgültig schliessen kannst. Eine Bildungslücke, die ich bis Anfang Jahr auch noch hatte, Asche über mein Haupt. Zum Glück hab ich gute Freunde, die mir helfen, solche Lücken zu schliessen (Negative White berichtete).

Der zweite Grund: Die Band um Sängerin Anja Bolliger spielt grundehrlichen Rock’n’Roll, den man gerne auch mal wieder am Radio hören würde neben all dem Mainstream-Einerlei.

Grund Nummer Drei ist mindestens so wichtig: Die Lyrics der Songs besitzen eine Tiefe, die machen Singer/Songwriter gut zu Gesicht stehen würden und gepaart mit der Musik zeigen sie, was, die Schweizer Musikszene zu bieten hat. So mancher internationaler Act darf sich hier gerne eine fette Scheibe abschneiden.

Viertens muss man einfach Anjas Stimme erwähnen. Das dunkle Timbre, die Resonanz in den Tiefen und die klaren Höhen – ähnlich wie Tarja Turunen wohl noch lange den Sound von Nightwish definieren wird, verleiht Anja Bollinger Stranded Heroes die Stimme.

Aber der allerwichtigste Grunde ist ganz einfach: Stranded Heroes veröffentlichen am 2. Mai ihr zweites Album Karman Line und taufen dieses am 10. Mai im KiFF.

Ich durfte mir das neue Album schon anhören und bin mehr als gespannt, wie sich die neuen Songs live anhören werden. Lyrics, die Singer/Songwritern in Nichts nachstehen, gepaart mit eingängigen, rockigen Melodien, vorgetragen von einer Ausnahmestimme und drei grossartigen Musikern (Stefan Voramwald an der Gitarre, Mash Lüscher am Bass und Kusi Hintermann am Drums), denen man die Freude an der Performance sofort abnimmt… was kann man sich für einen Konzertabend mehr wünschen?

Damit das Publikum nicht ohne Aufwärmphase – man will ja keine Verletzungen – am Stranded-Heroes-Gig erscheinen muss, wurde die Aarauer Band Seldom als Support verpflichtet. Die Jungs wären eigentlich alleine einen Besuch wert. Wunderbar warme Stimme und einfühlsame Melodien, etwas sanfter als Stranded Heroes, aber ebenfalls wirklich gut.

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