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Das Filmfestival Schaffhausen wird erwachsen. Zum 18. Mal findet das FFSH im Kulturzentrum Kammgarn statt. Das Programm lässt sich sehen.

Natürlich werden an vier Tagen in Schaffhausen auch die grossen Blockbuster aus Hollywood gezeigt: 12 Years A Slave oder Wolf of the Wallstreet. Doch das Augenmerk liegt wie bei so vielen Filmfesten auf den kleinen, aber glänzenden Perlen.

Die Vorpremiere des Schweizer Dokumentarfilms Neuland klingt vielversprechend, hat doch der Streifen bereits am Zurich Film Festival und auch in Solothurn abgeräumt:

Herr Zingg ist nicht irgendein Lehrer, sondern betreut die Integrationsklasse Basel. Seine Schülerinnen und Schüler kommen aus Serbien, Venezuela, Afghanistan oder Kamerun. Ihre teils traumatischen Erlebnisse und Erinnerungen wollen sie in der Schweiz endlich hinter sich lassen. Das Ziel von Herrn Zingg: Seinen Schützlinge innerhalb von 2 Jahren Sprache und Kultur der Schweiz beizubringen, um sie auf den beruflichen Einstieg in unsere Gesellschaft vorzubereiten. Doch je näher das Ende des Schuljahres rückt, desto qualvoller wird die Frage, ob die Schweiz ihnen überhaupt den Traum von einer besseren Zukunft erfüllen kann. Der Film gewann gleich zweimal: einmal das Goldene Auge am Zurich Film Festival und einmal den Publikumspreis an den Solothurner Filmtagen.Auszug Pressetext

Noch aufregender wird ein Event im Lokal TapTap: In Zusammenarbeit mit dem Institut für incohärente Cinematographie (IOIC) präsentiert das Schaffhauser Filmfestival den Horrorfilm The Magician aus dem Jahre 1926. Doch der Film an sich ist nicht die Hauptattraktion, sondern die Live-Vertonung durch die Band The Pussywarmers & Réka. Das sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

Das ganze Programm gibt es hier: filmfestivalschaffhausen.ch

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